Unser Verein wurde im Jahr 1908 gegründet und gehört mit über 100 Mitgliedern (davon sind etwa die Hälfte Kinder und Jugendliche) zu den größten Schachvereinen in Rheinland-Pfalz. Mit insgesamt 10 Mannschaften und mehreren Mannschaften in der Nachwuchsliga nehmen wir aktiv am Spielbetrieb teil. NEUGIERIG geworden? Egal wie alt, egal ob Anfänger oder erfahrener Vereinsspieler - scheuen Sie sich nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen! Unser Spielabend findet samstags ab 15 Uhr (Jugend und Erwachsene) bzw. ab 17 Uhr (Erwachsene) im Otto-Hahn-Gymnasium (Eingang blaues Tor in der Langstraße) statt.

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Auch in der 8.Runde der 1.Rheinland-Pfalz-Liga gab es für unsere Zweite nichts zu holen. Mit 3,5-4,5 unterlag man dem TSV Schott Mainz II und verbleibt auf dem letzten Platz der Tabelle. Die Punkte errangen Tobias Grenz und Daniel Kuhn mit einem Sieg, sowie Nico Kopp, Gerhard Silber und Patrick Köhler mit einem Remis.

Erstaunlicherweise kann man mit einem Sieg im letzten Spiel gegen den SVS Siershahn bei gleichzeitiger Niederlage von Landskrone noch den 9.Platz erreichen und möglicherweise noch den Klassenerhalt sichern. Aber das wäre schon ein kleines Wunder nach dieser verkorksten Saison, in die man als Dritter der Setzliste gestartet war.

Dritter Rheinland-Pfalz-Meister-Titel in Folge
Heute fuhren wir mit drei Teams in drei Autos (Dank an die fahrwilligen Eltern!) nach Wörth, wo im hiesigen Europa-Gymnasium die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft im Schulschach für 4er-Teams stattfand. Endlich mal eine Meisterschaft in der Nähe und nicht im Westerwald oder gar Hunsrück!
 
In jeder Wettkampfklasse waren jeweils der Meister und Vizemeister aus den Bezirken Pfalz, Rheinhessen, Rheinland-Trier und Rheinland-Koblenz qualifiziert, so dass pro Klasse 8 Teams am Start waren und ein Rundenturnier jeder-gegen-jeden spielten. 7 Spiele an der Zahl, die Bedenkzeit betrug 20 Minuten pro Spieler und Partie.
 
Unsere Jungs in der WK II (Jahrgänge 2004/2005) waren erstmals qualifiziert und gingen gleich hochmotiviert an die Bretter. Leider erwiesen sich die Anfangsgegner, das AVG Trier und das OSG Mainz (noch) als zu stark für unsere Buben, die enttäuscht zwei Niederlagen quittieren mussten. Besonders Hannes hat es hier schwer, brachten seine Gegner doch 1880 und 2060 rating auf die Waage.
Doch man fing sich und schlug das Thomas-Morus-Gymnasium Daun in beeindruckender Weise. Nach weiteren Siegen über Kastellaun und Bendorf, sowie Unentschieden gegen Ingelheim und Pfalzmeister Ludwigshafen stand die IGS mit 8:6 Mannschaftspunkten und Rang 5 ordentlich da.
 
Es spielten:
Brett 1:  Hannes Jensen (4 Punkte aus 7 Spielen)
Brett 2:  Yannick Petters (4,5 / 7) !
Brett 3:  Matthias Nägle  (3 / 7)
Brett 4:  Micha Burghard  (2,5 / 7)
 
In der WK Mädchen hatten wir gar zwei Teams am Start. Unsere Zwoote war eigentlich gar nicht qualifiziert, durfte aber durch die Absage der Koblenzer Schule an dem Turnier teilnehmen.
Schnell war aber klar, dass unser Nachwuchs hier (noch) überfordert war. Alle Spiele gingen verloren, so dass der 7. und letzte Platz für unsere erschöpften, aber doch nicht sooo enttäuschten Mädels zu Buche stand. Naja, es ist ja auch die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft und kein Käsekuchenturnier!
 
Es spielten:
Brett 1:  Clara Killguss  (2 / 7)
Brett 2:  Leonie Dorsch  (1 / 7)
Brett 3:  Melissa Heid  (1 / 7)
Brett 4:  leider kampflos, da Diana Walter krank wurde und (zu) kurzfristig abgesagt hat!
 
Unsere Erste ging als Titelverteidiger ins Rennen und war somit (Mit-)Favorit auf den Titel. Die Qualität der Meisterschaft hat allerdings sehr stark zugenommen, so dass der Ausgang völlig offen schien. Wir waren nominell nur das drittstärkste Team, so dass es einen guten Tag brauchte, um erneut erfolgreich zu sein!
 
In der Auftaktrunde hatten wir mit dem Rheinhessenmeister, dem Katharinen-Gymnasium Oppenheim, leichte Probleme. Beim Stand von 1:2 konnte unser Spitzenbrett Eyleen aber ein ausgeglichenes Endspiel studienhaft gewinnen und somit den 3:1-Auftaktsieg sicher stellen.
 
Dann wartete das ebenfalls als Favorit gestartete Sickingen-Gymnasium Landstuhl - im Januar hinter uns Vize-Pfalzmeister geworden - auf uns. Aber der zweite pfälzische Vertreter hatte nicht den Hauch einer Chance gegen unsere Mädels und musste sich mit 0:4 geschlagen geben. Landau an der Tabellenspitze - in der WK Mädchen ein mittlerweile gewohntes Bild.
 
Nach einem weiteren 4:0 über unsere überforderte Zwoote wurde uns die IGS Trier zugelost, an der Schach als Wahlpflichtfach unterrichtet wird. Aber auch hier zeigten unsere Mädels ihre Klasse und fertigten die Trierer glatt mit 4:0 ab.
 
In der Vorschlussrunde hatten wir dann den direkten Verfolger AVG Trier an den Brettern, den nominell stärksten Vertreter in der WK M. Und hier wars sackspannend!
 
Alle vier Partien wogten hin und her, bis unsere Mädchen auf einmal die Überhand gewannen. Erst schlug Madeleine an Brett 3 zu, als ihre Gegnerin in komplizierter Stellung den Überblick verlor und die Zeit überschritt. Dann gewann Julia an Brett 4 die Dame und konnte matt setzen. Erstaunlich glatt gewann auch Helena ihre positionell stark geführte Partie letztlich im Königsangriff. Beim Stand von 3:0 war der Kees gegessen, aber auch Eyleen am Spitzenbrett überfuhr ihre Gegnerin - die mehrfache Rheinland-Meisterin Sophie Biermann, DWZ 1693 - mit einem positionellen Schwarz-Sieg in der Sizilianischen Verteidigung auf absolut beeindruckende Art und Weise. Das 4:0 bedeutete nicht nur den Titel, sondern war auch ein dickes Ausrufezeichen an die Konkurrenz!
 
Mit drei Punkten Vorsprung konnte in der Schlussrunde also nichts mehr passieren und so konnte auch das AMG Koblenz den Siegeszug der Landauerinnen nicht aufhalten. Mit dem sechsten 4:0 in Folge schlossen wir das Turnier zum dritten Mal in Serie als RHEINLAND-PFALZ-MEISTER ab! 14:0 Mannschaftspunkte und 27:1 Brettpunkte (!) sprechen eine deutliche Sprache.
 
Es spielten:
Brett 1:  Eyleen Märdian  (7 / 7) !!
Brett 2:  Helena Wünschel  (6 / 7) !!
Brett 3:  Madeleine Haas  (7 / 7) !!
Brett 4:  Julia Breiner  (7 / 7) !!
 
Besonders hervor heben möchte ich die Leistung von Eyleen! Sie war am Spitzenbrett nominell eher Außenseiterin, ist aber wie ein Orkan über ihre Gegnerinnen hinweg gefegt und hat alle (!) Spiele gewonnen. Absoluter Glanztag heute!
 
Wir sind also schon wieder als Landesmeister für die deutsche Meisterschaft in Berlin qualifiziert!
 
Ein stolzer Coach

Drei Teams im Einsatz - Drei Siege

In der Bezirksklasse hatte die Fünfte Westheim II zu Gast und gewann 4,5-1,5. Schnell lag Landau durch Siege von Wilfried Steigner, Johannes Vogel, Paul Müller und Moritz Spohn mit 4-0 in Führung, ehe sich Albert Heindl auf Remis einigte. Max Vogel gelang der Ehrenpunkt für Westheim in einem eigentlich einseitigen Match

In der Kreisliga empfing die Sechste Bellheim IV und hoffte mit einem Sieg den Klassenerhalt zu sichern, was mit einem 3-1 Erfolg auch gelang. Es gewannen Robin Geißert (kampflos), Matthias Nägle und Johannes Engelhard.

Ebenfalls in der Kreisliga reiste die Siebte zu Herxheim III, um vielleicht doch noch den letzten Strohhalm zum Aufstieg zu ergreifen. Durch Siege von Hannes Jensen, Gaya Sarian und Thomas Mietzner wurde der 3-1 Erfolg eingetütet, da jedoch Herxheim II parallel Jockgrim III schlagen konnte, steht der 2.Platz für die Siebte fest. Super Leistung, nachdem das Team erst letzte Saison aufgestiegen war!

Am heutigen Samstag stand die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft im 4er-Mannschaftsblitz auf dem Programm.

Der SK Landau durfte gar mit 2 Teams starten, nachdem man mit einem Team Pfalzmeister wurde und ein weiteres aufgrund des Treppchenplatzes aus dem Vorjahr bereits vorqualifiziert war.

Und so fuhren zwei Teams in fünf ungeschickt aufgeteilten Autos nach Gau-Algesheim, wo das hiesige Schloß Ardeck ein perfektes Ambiente für eine Rheinland-Pfalz-Meisterschaft abgab.

Durch die berufs- und urlaubsbedingten Absagen von Tobias und Henning stellten sich die beiden Teams (fast) wie von selbst.
Landau I mit Jochen Bruch (1), Karl Muranyi (2), Stephan Becking (3) und Torsten Lang (4),
Landau II mit Björn Kopp (1), Adrian Karpa (2), Matthias Lang (3) und Johannes Vogel (4).

Unsere Erste war als Mit-Favorit gestartet, kam aber schwerlich ins Turnier rein. Ungewöhnlich viele einfach Einsteller verursachten ungewöhnlich viele 2:2-Unentschieden. Immerhin wurde der Meister des Vorjahres, Zweitligist SV Koblenz, mit 2,5:1,5 besiegt.
Besonders unser IM Stephan tat sich zu Beginn sehr schwer und startete mit 3 Punkten aus 10 Spielen. Geht besser!

Während die Koblenzer nach etwa zwei Dritteln den Anschluss verloren, kristallisierte sich ein spannender Dreikampf um den Titel heraus. Vorjahres-Vize Heidesheim führte punktgleich mit Landau (aber der deutlich besseren Tordifferenz) die Tabelle an, dahinter der SC Heimbach-Wesi/Neuwied mit nur einem Zähler Rückstand in Lauerstellung.
So sah die Tabelle aus, als die direkten Duelle bereits gespielt wurden und es nur noch darum ging, welche Mannschaft noch irgendwo Punkte liegen lassen würde.

Landau I fand nun immer besser rein und dominierte die Rückrunde, aber auch Heidesheim und Heimbach-Weis gaben sich keine Blöße.
In der vorletzten Runde gab es dann die ersehnte Schützenhilfe - ausgerechnet vom Oberliga-Konkurrenten aus Worms, die den Spitzenreiter Heidesheim mit 2,5:1,5 schlugen. Der Weg war nun frei für die Landauer, die sich in der Schlussrunde glatt mit 4:0 gegen die Reserve der Sfr. Heidesheim durchsetzten und mit 38:6 Punkten ungeschlagen den Titel "Rheinland-Pfälzischer Mannschaftsblitzmeister 2019" erringen konnten. Herzlichen Glückwunsch!
 
(vlnr. FM Torsten Lang, IM Stephan Becking, FM Karl-Jasmin Muranyi, FM Jochen Bruch und Schiedsrichter Gregor Johann)

Karl und Torsten wurden auch mit jeweils 17,5 Punkten aus den 22 Spielen Brettmeister! Auch Jochen (15 Punkte) punktete hervorragend, Stephan (12 Punkte) fing sich noch rechtzeitig!

Landau II überraschte gleich zu Beginn die stärker eingeschätzten Heidesheimer mit einem 2:2-Unentschieden. Auch weitere oben platzierte Teams wurden geärgert (Koblenz 2:2!), weiter unten platzierte Teams hingegen kontinuierlich geschlagen. Dies ergab nach der Vorrunde einen hervorragenden 5. Platz.
Auch in der Rückrunde punktete man sehr ordentlich, wurde aber vom furios aufspielenden SV Worms noch überholt. Am Ende standen gute 23:21 Punkte und ein 6. Platz zu Buche. Auch hier: Herzlichen Glückwunsch!
Es spielten: Björn (11 Punkte), Adrian (8,5), Matthias (11), Johannes (12,5)

Nach dem Turnier gab es die obligatorische Einkehr beider Teams mit Fans/Kiebitzen in das hervorragende Brauhaus im benachbarten Ingelheim. Passender Abschluss eines guten Turniers :)
 
Und hier ist die Abschlusstabelle, sowie diverse Statistiken.
Einen ausführlichen Bericht von Gregor Johann gibts demnächst auf der Homepage des sbrp unter: www.sbrp.de

Landauer Sieg beim Dähnepokal im Bezirk IV

In wenigen Wochen blickt die ganze Schachwelt nach Karlsruhe, wo neben den Grenke Chess Classics mit Carlsen, Caruana und Keymer auch das größte Open Europas stattfinden wird. Stolz vermelden die Organisatoren, die Grenze von 1000 Anmeldungen sei bereits überschritten und ein neuer Teilnehmerrekord zu erwarten. Eine großartige Veranstaltung, die trotz Terminkollision mit dem Schachkongress so manchen Südpfälzer Kiebitz in die Fächerstadt locken wird. Doch was wäre der Schachbetrieb ohne die kleinen, lokalen Events, die zwar ohne GM-Präsenz und professionelle Organisationsstrukturen (samt Youtube-Video) auskommen müssen, dafür aber mit dem Charme des Vertrauten punkten?

Zu diesen Mini-Veranstaltungen zählt der Dähnepokal, der jährlich im PSB-Bezirk IV (dazu gehört auch Landau) ausgetragen wird. Die Siegerin oder der Sieger darf bei der Pfälzischen Pokalmeisterschaft teilnehmen und bei entsprechendem Erfolg auch auf Rheinland-Pfalz- bzw. Bundesebene mitmischen. Theoretisch bietet sich damit jeder und jedem die Möglichkeit, um einen nationalen Titel mitzuspielen. Im Vorjahr konnte Dr. Wolfgang Grünstäudl (2118) bei seiner dritten Teilnahme zum ersten Mal den Bezirkspokal erringen (auf Pfalzebene war dann schon nach der ersten Runde Schluss) und nun galt es, diesen Titel zu verteidigen. Das gelang auf abenteuerliche Weise!

Nein, vom Auswärtsspiel beim SC Bann kam Landau III am 24. Februar ganz und gar nicht ungeschlagen zurück. Gerade einmal drei Remisen konnten die tapfer kämpfenden Südpfälzer erringen, was unter anderem daran lag, dass hier Mannschaften mit ganz unterschiedlichen Ambitionen aufeinander trafen. Während bei der Dritten nach dem furiosen Sieg gegen Zweibrücken (Klassenerhalt!) sämtliche Joker verbraucht waren und auch zwei Stammspieler eine Auszeit benötigten, wollte der Zweitplatzierte Bann das Projekt „Meisterschaft“ noch nicht abschreiben und brachte trotz Klausurphase noch einmal die stärkste Aufstellung dieser Pfalzliga-Saison an die Bretter (DWZ-ø 2026, so auch schon in der 2. Runde). Sportlich war die Begegnung somit nicht sonderlich spannend (LD III: ø 1825), doch interessanterweise bescherte sie jener Figur, die immer und überall mit weißer Weste spielt, einen großen Auftritt: In allen Partien war der weißfeldrige Läufer für den Ausgang der Partie von entscheidender Bedeutung. Die Motive (Wiederbelebung, Abschied, Abwesenheit, Duell) waren sehr unterschiedlich, kehrten zum Teil aber an mehreren Brettern wieder.

  1. Die Wiederbelebung

Im letzten Moment war Julian Winter (1545) noch als Ersatzmann zur Truppe gestoßen und ermöglichte es der Dritten somit, zumindest zu siebt in Bann anzutreten. Doch Julian schien gegen Michael Schaum (1893) an Brett 8 auch sogleich mit Gewalt den 0:1 Start-Rückstand egalisieren zu wollen (Schwarz am Zug):

Auf 13…Sh5 hatte Weiß zuletzt mit 14.g3 reagiert. „Normal“ wäre nun 14…Lxg5 15.Sxg5 Shf6, wonach Schwarz immer noch etwas gedrückt steht, aber zumindest den Abtausch der schwarzfeldrigen Läufer geschafft hätte, für den er in Strukturen mit c5-d6-e5 oftmals vielen Mühen auf sich nimmt. Doch hat 14.g3 nicht auch die weißen Felder um den weißen Monarchen geschwächt? Und verlangt der auf b7 begrabene weißfeldrige Läufer nicht dringend nach Befreiung?

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