Unser Verein wurde im Jahr 1908 gegründet und gehört mit über 100 Mitgliedern (davon sind etwa die Hälfte Kinder und Jugendliche) zu den größten Schachvereinen in Rheinland-Pfalz. Mit insgesamt 10 Mannschaften und mehreren Mannschaften in der Nachwuchsliga nehmen wir aktiv am Spielbetrieb teil. NEUGIERIG geworden? Egal wie alt, egal ob Anfänger oder erfahrener Vereinsspieler - scheuen Sie sich nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen! Unser Spielabend findet samstags ab 15 Uhr (Jugend und Erwachsene) bzw. ab 17 Uhr (Erwachsene) im Otto-Hahn-Gymnasium (Eingang blaues Tor in der Langstraße) statt.

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Sechs Landauer Mannschaften zuhause am Start

Am kommenden Wochenende tritt eine einzigartige Planetenkonstellation in Kraft, denn mit sechs Heimspielen gleichzeitig (ab 10 Uhr in der Mensa der IGS) treten 34 Landauer am Brett gegen verschiedene Gastmannschaften an. 

Wir freuen uns daher auf:

Landau I - Altenkirchen (Oberliga Südwest, 11 Uhr)
Landau III - Dahn (1.Pfalzliga)
Landau V - Hagenbach III (Bezirksklasse)
Landau VII - Herxheim III (Kreisliga)
Landau VIII - Bellheim V (Kreisklasse)
Landau IX - Westheim III (Kreisklasse)

Wir hoffen darauf, dass viele Punkte bei uns bleiben werden. Für ansprechende Rahmenbedingungen ist gesorgt. Mögen die Spiele beginnen...

Am 11. November war Landau 3 bei der Turn- und Sportgemeinde (TSG) Mutterstadt zu Gast. Nicht, um in den Fasching zu turnen, sondern um ganz spaßbefreit zwei wichtige Mannschaftspunkte für den Klassenerhalt in der 1. Pfalzliga zu entführen. Die Mutterstädter Mannschaft hatte in den ersten beiden Runden jeweils einen deutlich geringeren DWZ-Schnitt aufgewiesen als Landau 3. Diesmal war sie jedoch so stark aufgestellt wie noch nie, während die Dritte nicht in ihrer Bestbesetzung an den Start gehen konnte. Somit trafen zwei etwa gleich starke Mannschaften (Mutterstadt: ø 1880, Landau 3: ø 1883) aufeinander, was einen spannenden Kampf verhieß. Um exakt 14:32 Uhr, als der Vereins-Chat ohnehin gerade heiß lief – die Erste lieferte ihrem Angstgegner Heimbach-Wies/Neuwied einen engen Fight, die Vierte empfing SC Bellheim 2 –, erreichte dann alle Nichtbeteiligten die Hiobsbotschaft: „Fabian und Meinrad spielen noch, F. steht schlecht“. Besonders bitter daran war der Spielstand: 2,5:3,5 aus Landauer Sicht. Somit mussten aus den letzten beiden laufenden Partien noch irgendwie 1,5 Punkte her, um wenigstens noch die sich abzeichnende Niederlage abzuwenden. Würde das gelingen?

An Brett 8 hatte Meinrad Rapp (1745) zuerst den giftigen Angriff von Dr. Marcel Böhles (1689) in Ruhe abgewehrt, um dann energisch zum Konter anzusetzen (Schwarz am Zug):

Anstatt mit 39…Sf7 (39…Te6 40.Tb8!) passiv den angegriffenen Bauern auf d6 zu decken, spielte Meinrad 39…Sg4!, was nach der naheliegenden Zugfolge 40.Sxd6 Txh2+ 41.Kg1 Txc2 42.T1f7+ Txf7 43.Txf7+ Kg8 (besser 43…Kh6, da nun der König auf der Grundreihe abgeschnitten ist) 44.Txb7 Se5 45.Txa7 Txb2 46.Ta3 Td2 47.Ta5 (mit 47.Se4! Txd3 48.Txd3 Sxd3 49.a5 Sb4 50.Kf2 erreicht Weiß einfacher das Remis) 47…Sxd3 zu einem spannenden Endspiel führte, das einen eigenen Beitrag verdienen würde.

Damen-Regionalliga - LD vs Offenbach 2,5-1,5

Mit einem 2,5-1,5 über die VSG Offenbach (Main) gewannen unsere Damen in der Regionalliga Südwest verdient ihren ersten Kampf und verbessern sich in der Tabelle auf den 3.Platz. 

Ann-Katrin Tettmann und Gaya Sarian sorgten mit ihren Siegen schnell für einen komfortablen Vorsprung, ehe Doris Bruch durch eine Unachtsamkeit Material und Partie verlor. Estelle Morio hielt schließlich ihre Stellung zusammen und sicherte mit einem Remis den verdienten Erfolg. Weiter so Mädels!!

Kreisliga Süd-Ost - Bellheim IV vs LD6 2-2

Die sechste Mannschaft um Mannschaftsführer Matthias Lang reiste heute zum Tabellenvorletzten Bellheim IV, um dort endlich mit etwas zählbarem im Gepäck nach Hause zu kommen. Der Kampf begann sehr vielversprechend, alle vier Bretter hatten schnell Material gewonnen. Leider konnten Robin Geißert und Matthias Nägle den Vorsprung nicht verwerten und willigten jeweils ins Remisangebot ihrer Gegner ein. Johannes Engelhard brachte Landau schließlich durch einen Start-Ziel-Sieg in Führung. Hier war deutlich das Training der Läufergruppe um FM Yannick Leuranguer zu spüren:

21.Lh6! beendete die Partie schnell, denn nach 21...gxh6 22.Txe4 Lf5 führt 23.Dxf6+ zum Matt. Starke Vorstellung!

Sven Küchle hatte lange einen Läufer gegen 3 Bauern und war zuversichtlich die Partie positiv gestalten zu können, doch eine Unachtsamkeit kostete den Läufer und damit die Partie. Trotzdem super gespielt!

 

13+2 junge Wilde beim Jugend-Grand-Prix dabei

Bei der letzten Ausgabe der diesjährigen Jugend-Grand-Prix-Serie stellten wir mit 13+2 Kids eine der größten Delegationen. Die Betreuer Rainer Hornberger-Wissing und Matthias Lang hatten somit alle Hände voll zu tun, aber wie immer alles fest im Griff.


Mit einem 4,5-3,5 Erfolg bei Angstgegner Heimbach-Weis/Neuwied untermauert die erste Mannschaft des Schachklubs Landau ihre Ambitionen auf den Titel in der Oberliga Südwest.
Die Rheinländer boten mit drei Internationalen und drei Fide-Meistern alles auf, was der Kader hergab. Landau hielt zunächst gut dagegen, geriet aber nach drei zügigen Remisen von Jürgen Möldner, Yannick Leuranguer und Henning Silber, durch die Niederlage von Spitzenbrett Karl Muranyi ins Hintertreffen. Die sich abzeichnende Niederlage von Jochen Bruch im Gepäck, mussten die Vorderpfälzer alles nach vorne werfen, um mit riskantem Spiel noch die Wende herbeizuführen. Björn Kopp opferte daher zwei Bauern für einen Königsangriff, der schließlich zum Partiegewinn führte: 2,5-2,5. Tobias Bärwinkel überspielte seinen mit der aggressiven Spielweise überforderten Gegner nun und brachte Landau erstmals in Führung: 3,5-2,5. Jochen Bruch konnte nach langem Kampf das schlechte Endspiel nicht halten und verlor: 3,5-3,5. Torsten Lang gelang nun in zunächst ausgeglichener Stellung ein Bauerngewinn und nach etwa 6,5 Stunden Spielzeit der Sieg zum 4,5-3,5 Endstand.
In der nächsten Runde am 25.11. empfängt Landau den Tabellenvorletzten Altenkirchen.

Landauer beenden Zweikämpfe gegen Westpfälzer erfolgreich

Was tun, wenn aus familiären und/oder beruflichen Gründen das Mitspielen von Wochenend- und Feiertagsturnieren nicht regelmäßig möglich ist, man aber dennoch Spielpraxis (jenseits von Blitz- und Schnellschach) sammeln möchte? Die Antwort: Einen möglichst starken Partner für einen Wettkampf suchen, sich zu abendlichen Spielterminen verabreden und, damit die Sache auch ernsthaft ist, dann zur DWZ-Auswertung einreichen. Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt, das im Vorjahr in Rülzheim stattfand, ließen sich in diesem Jahr gleich zwei Landauer auf das Abenteuer „Zweikampf“ ein: Dr. Wolfgang Grünstäudl (2108) gegen Oleg Yakovenko (SC Niederkirchen, 2186) und Adrian Karpa (2138) gegen Matthias Huschens (SG Kaiserslautern, 2045). Es wurden spannende Duelle!

Bereits im Frühjahr wurden am Rande des sagenumwobenen Landratspokals in Fischbach die organisatorischen Details geklärt und je sechs Turnierpartien (120min/40 Züge plus 30min/Rest ohne Increment) mit wechselnden Farben vereinbart. Als Gastgeber konnten der Schachklub Kaiserslautern (1., 2., 5. und 6. Matchpartie) und die Katholische Hochschulgemeinde Landau (3. und 4. Matchpartie) gewonnen werden (jeweils: Herzlichen Dank!). Geplant waren Partien in etwa einwöchigem Rhythmus im August und September, aufgrund verschiedener beruflicher Verpflichtungen wurde der Zeitplan schließlich etwas in die Länge gezogen, sodass die letzte Runde nun erst am 2. November – gerade noch rechtzeitig vor der Weltmeisterschaft – gespielt werden konnte.

Da alle 12 Partien äußerst spannend und interessant verliefen, ist es schwer, für einen kurzen Bericht eine Auswahl zu treffen. Die beiden Partien der dramatischen zweiten Runde dürften aber einen repräsentativen Eindruck vermitteln.

Matthias (Weiß) und Adrian (Schwarz) produzierten eine originelle Partie (es begann schon im Jobava-Stil mit 1.d4 f5 2.b3!?), die sich lange im dynamischen Gleichgewicht befand. Dieses wurde auch nicht gestört, als Matthias eine Figur für ein verbundenes Freibauernpärchen gab. In der Folge rückten diese Freibauern aber konsequent nach vor, sodass schließlich ein äußerst komplexes Endspiel entstand, in dem Matthias über längere Zeit auf Gewinn stand und das sich wunderbar zum Training beim nächsten Vereinsabend eignet (Weiß am Zug):

Spielbetrieb Jugend

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