Unser Verein wurde im Jahr 1908 gegründet und gehört mit über 100 Mitgliedern (davon sind etwa die Hälfte Kinder und Jugendliche) zu den größten Schachvereinen in Rheinland-Pfalz. Mit insgesamt 9 Mannschaften und mehreren Mannschaften in der Nachwuchsliga nehmen wir aktiv am Spielbetrieb teil. NEUGIERIG geworden? Egal wie alt, egal ob Anfänger oder erfahrener Vereinsspieler - scheuen Sie sich nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen! Unser Spielabend findet samstags ab 15 Uhr (Jugend und Erwachsene) bzw. ab 17 Uhr (Erwachsene) im Otto-Hahn-Gymnasium (Eingang blaues Tor in der Langstraße) statt.

Spielbetrieb Jugend 18/19

Spielbetrieb Frauen 18/19

Heute starten im fernen Bad Ems die Rheinland-Pfälzischen Jugendeinzelmeisterschaften. Mit Hannes Jensen (U14), Gaya Sarian, Elli Lang und Madeleine Haas (U14w) sind gleich vier Landauer mit dabei. Wir drücken fest die Daumen!!

Hier die Teilnehmerliste (auf den Seiten der Schachjugend RLP)

 

Landauer Doppelsieg im Einzelblitz

Karl-Jasmin Muranyi hat beim Pfälzischen Schachkongress in Birkenfeld erneut den Pfalzmeistertitel im Blitzschach gewonnen. Der Spieler des Oberligisten Landau kam auf 13 Punkte in 17 Partien und landete einen Punkt vor Jochen Bruch (ebenfalls SK Landau), Simon Commercon (Speyer-Schwegenheim) und Ahad Huseynov (Frankenthal), die die folgenden Plätze belegten.

Auch den Schnellschach-Pfalzmeistertitel konnte Karl nach Landau holen. Mit 6 Punkten aus 7 Partien konnte er die Konkurrenz hinter sich lassen!

Das Halloween-Gambit geht wieder um!

Es war ein ganz gewöhnlicher Samstagnachmittag (wie immer mit geöffnetem Klub ab 15:00 Uhr), an dem in der Redaktion dieser Webpage ungewöhnliche Post einging: Eine faszinierende Partie, offenbar vor nicht allzu langer Zeit in freier Wildbahn gespielt (Auf einem Server? In einer Kneipe? Beim Klubturnier?) und von kundiger, aber anonymer Hand kommentiert. Auch die beiden Spieler*innen waren hinter Pseudonymen verborgen; allzu runde Wertungszahlen deuteten immerhin an, dass sie zu den Fähigeren unserer Zunft zu zählen sind. Als passend mysteriöse Eröffnung fungierte das sagenumwobene Halloween-Gambit, welches ausgerechnet im sonst so zahmen Vierspringerspiel früh zu massivem Blutvergießen führt und „eigentlich“ als widerlegt gilt. Selbstverständlich konnten wir mit der Veröffentlichung dieser Zuspielung nicht bis Ende Oktober warten, ist doch jetzt, nach Ende der seriösen Mannschaftskämpfe, Zeit und Gelegenheit, endlich einmal mutig Schach zu spielen!

 

Michael Myers (2100) – Pragmatiker (2000)

1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Sc3 Sf6 4.Sxe5

Das äußerst fragliche Halloween-Gambit. Theoretisch dürfte es inkorrekt sein. Praktisch gesehen bereitet es jedoch ein paar Schwierigkeiten. 4…Sxe5 Ein direktes Ablehnen ist nicht gut möglich. 5.d4 Sc6 5…Sg6 6.e5 Sg8 7.Lc4 ist gewissermaßen die Hauptvariante.

Hier hat Schwarz nun mehrere vielversprechende Möglichkeiten. Die prinzipielle scheint 7…d5 8.Lxd5 S8e7 zu sein. Schwarz gibt noch einen zweiten Bauern, um sich freier entwickeln zu können und selbst Druck zu machen. 6.d5 Lb4 Eine pragmatische Entscheidung. Die Figur wird zurückgegeben, es kommt üblicherweise nicht mehr zu haarsträubenden Verwicklungen und Schwarz sollte über einen kleinen Vorteil verfügen. 7.dxc6


vier Siege, eine Niederlage, ein Aufstieg, ein Abstieg

Mit einem 4,5-3,5 über den Tabellensechsten SK Frankenthal beschließt die Erste die Saison der Oberliga Südwest mit 15-3 Punkten auf dem 3.Platz. Nach einem schnellen, kampflosen Sieg von Stephan Becking, dessen Gegner verschlafen hatte und einem Remis von Yannick Leurangeur in ausgeglichener Stellung, erhöhte Jürgen Möldner in einer einseitigen Partie auf 2,5-0,5. Postwendend gelang Frankenthal jedoch wieder der Anschluss: Altmeister Rolf Bernhardts König wurde mit drei Schwerfiguren angegriffen und erlegt. Torsten Lang musste nun, nach eigentlich überlegen gespielter Eröffnung, eine Stellungswiederholung mit Remis zulassen: 3-2. Mannschaftsführer

Mit stattlichen 15 Jugendspielern reisten heute die Betreuer Rainer Hornberger-Wissing, Thomas Mietzner, Matthias und Torsten Lang gen Frankenthal, um der Jugend weitere Spielpraxis zu ermöglichen.

(vlnr. hintere Reihe Philip, Ali, Lars, Paul, Yannick, Sven, sitzend: Raul, Gaya, David und Samuel; auch dabei aber nicht im Bild: Chuyu, Leo, Leander, Milan und Haru)

In der Gruppe U18/U16/U14 erreichten unsere Recken respektable

Soll man die drei lateinischen Titelworte dieses Beitrags (das offizielle Motto des Weltschachverbands) besser als „Wir sind ein Volk“ oder „Wir sind eine Familie“ übersetzen? Darüber mögen sich kompetente Altphilologinnen und Altphilologen streiten. Fest steht, dass man keiner Schachspielerin und keinem Schachspieler die völkerverbindende Magie ihres Spieles erklären muss. Und wenn es Freunde und Bekannte nicht glauben, lässt sich nun ganz einfach auf die großartige Inititative Chess Unlimited verweisen, mit der die Niederländerin Kineke Mulder gerade der ehemaligen Schachwelthauptstadt neues Leben einhaucht. Abseits der Metropolen wurde am 24. März auch für die Recken von Landau III „Gens una sumus“ wieder Realität, war doch die gemeinsame Endrunde der 1. Pfalzliga in der schier unendlich fernen Nordpfalz, näherhin in Eisenberg, zu absolvieren. Wie im Vorjahr waren die Schachfreunde aus Niedermohr-Hütschenhausen die Schlussrundengegner und wie im Vorjahr ging es bei diesem Duell schlicht um die goldene Ananas, waren doch beide Teams nicht einmal indirekt in Aufstiegs- oder Abstiegskämpfe verwickelt.

Paradoxerweise konnte aber kein Ereignis der gesamten Saison die Spieler der Landauer Drama Queen so motivieren wie dieses nominell bedeutungslose Match am Fuße des Donnersbergs (offiziell ein Heimspiel [!!], somit Schwarz an Brett 1), da sich diesmal gleich 9 (in Worten: neun) Spieler bei Mannschaftsführer Tobias Grenz einsatzbereit meldeten. So gewährte man Topscorer (4/6) Matthias Schubert (1861) eine Auszeit – worauf dieser bei seinen Kameraden einen 4,5:3,5 Endrundensieg bestellte.

Das sollte sich als echte Herausforderung erweisen, trat Niedermohr-Hütschenhausen doch stark besetzt und mit zwei Titelträgern (gut, „Candidate Master“ klingt jetzt nicht so furchterregend, aber 2200 Elo wollen auch erst mal erreicht sein) an. Landau III hielt an Brett 1 mit Justus Schmidt (2170) dagegen, der seine Zeit als junges Schachtalent langsam hinter sich, seine Zeit als junges Polittalent aber noch vor sich hat. Gerade auf dem Rückweg von einer Stippvisite in Brüssel samt Smalltalk mit Macron und Merkel musste es natürlich auch auf dem Schachbrett die ganz große Bühne sein und so verbesserte Justus eben mal eine Weltmeisterschaftspartie eines gewissen Herrn Carlsen.

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