Unser Verein wurde im Jahr 1908 gegründet und gehört mit über 100 Mitgliedern (davon sind etwa die Hälfte Kinder und Jugendliche) zu den größten Schachvereinen in Rheinland-Pfalz. Mit insgesamt 9 Mannschaften und mehreren Mannschaften in der Nachwuchsliga nehmen wir aktiv am Spielbetrieb teil. NEUGIERIG geworden? Egal wie alt, egal ob Anfänger oder erfahrener Vereinsspieler - scheuen Sie sich nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen! Unser Spielabend findet samstags ab 15 Uhr (Jugend und Erwachsene) bzw. ab 17 Uhr (Erwachsene) im Otto-Hahn-Gymnasium (Eingang blaues Tor in der Langstraße) statt.

Spielbetrieb Jugend 18/19

Spielbetrieb Frauen 18/19

Routiniers retten Landau II einen Mannschaftspunkt gegen Neustadt

Nach dem überraschend knappen Auftaktsieg gegen Lambsheim galt es für die Zwoote im ersten echten Heimspiel der Saison am 6. Oktober gegen die Lokalrivalen aus Neustadt zu bestehen. Schon bei der Aufstellung traten allerdings ein paar Schwierigkeiten auf, da das lange Wochenende natürlich zu Besuchen bei Familie und Freunden genutzt werden wollte. Nach zum Teil flammenden Appellen im Mannschaftschat fanden sich dann aber doch acht Mannen (ø 2006) zusammen, die sich den ebenfalls nicht in Bestbesetzung angetretenen Gästen aus dem Norden (ø 1889) entgegenstellten.

Schach ist nicht primär ein Outdoor-Sport, doch wirkte sich das triste Wetter (Regen, Regen, Regen!) insofern auf das Duell aus, als sich kaum Landauer Kiebitze aus dem Haus und in die IGS wagten. Als sich dann gegen 15:30 Uhr die ersten Unterstützer einfanden, war die Lage bereits ebenso trist wie das Wetter: Nicht mehr als vier Remisen standen zu Buche – zum Teil gegen wertungsschwächere Gegner, zum Teil ohne großen Kampf – und zu allem Überfluss hatte der angeschlagene Jungspund Joshua Wolfer (1934) an Brett 5 gegen Wolfgang Dinchner (1831) gar verloren. Spielstand somit 2:3.

Doch an den verbliebenen drei Brettern saß die Hoffnung Landaus in Form der geballten Erfahrung von FM Rolf Bernhardt (2137), Gerhard Silber (2153) und Manfred Mühlan (2053): Dreimal kahles Haupt, dreimal silbernes Resthaar, dreimal unbändiger Kampfeswille. Dabei hatte Rolf an Brett 1 gegen den Neu-Neustädter Tim Walther (2010) insofern eine leichte Aufgabe, als mit Springer und Läufer gegen Turm bei 4:1 Bauern nichts mehr anbrennen sollte. Ruhig und besonnen verbesserte Rolf denn auch seine Figurenkoordination und schob mit einem Hauch Sadismus Bauer um Bauer Richtung Umwandlungsfeld, so dass sich König und Turm des Gegners arg überfordert fühlten. Ein kleines spannungssteigerndes Element baute der Altmeister aber noch ein (Schwarz am Zug):

Landau schlägt Schwarzenbach überraschend deutlich mit 6-2

In der ersten Runde der Oberliga Südwest gewann der Schachklub Landau im Spitzenspiel beim ehemaligen Zweitligisten Caissa Schwarzenbach überraschend deutlich mit 6-2 . Landau, nahezu in Bestbesetzung angetreten, ging schon nach einer Stunde mit 1-0 in Führung. Das Handy des Gegners von Jochen Bruch klingelte, was direkt zum Partieverlust führte. Beflügelt von der geschenkten Führung zeichneten sich nun insbesondere an den hinteren Brettern deutliche Positionsvorteile ab, weshalb Karl Muranyi und Torsten Lang an Brett 2 und 3 in das jeweilige Remisangebot ihres Gegenübers einwilligten. Adrian Karpa gelang an Brett 8 ein überraschender Damenfang und Partiegewinn, ehe Yannick Leuranguer an Brett 5 seinen leichten Stellungsvorteil im Endspiel leider nicht verwerten konnte und ebenfalls remisierte. Mannschaftsführer Matthias Lang gewann an Brett 7 in der Eröffnung einen Bauern und verwertete diesen Materialvorteil schließlich nach fünf Stunden und 64 Zügen zum Mannschaftserfolg für Landau. Spitzenbrett Tobias Bärwinkel opferte im Mittelspiel einen Springer für drei Bauern und remisierte schließlich im Endspiel. Henning Silber quälte ein eigentlich remisliches, aber trotzdem schwer zu spielendes Endspiel mit Turm+Läufer gegen Turm und konnte schließlich auch noch den vollen Punkt einfahren. In der nächsten Runde empfängt Landau mit dem SC Heimbach-Weis/Neuwied mit der Nummer 3 der Setzliste den nächsten schweren Brocken. Gespielt wird am 20. Oktober ab 11 Uhr in der Mensa der Integrierten Gesamtschule Landau.

Teilnehmerrekord bei der 23. Landauer Schulschachmeisterschaft

142 Teilnehmer fanden sich in diesem Jahr an der IGS ein und spielten in 497 Partien den Sieger aus. Ahad Huseynov vom WHG Bad Dürkheim gewann dabei erneut mit 7 Siegen aus 7 Partien souverän den Titel. Katharina Syrov ist mit 6 Siegen bestes Mädchen.

Mit der traditionellen Landauer Schulschach-Meisterschaft, die jährlich am letzten Schultag vor den Herbstferien stattfindet, hat die IGS das größte Einzel-Schulschachturnier im gesamten südwestdeutschen Raum im Haus. 142 Schülerinnen und Schüler aus den Schulen von Landau und Umgebung fanden den Weg in unsere beinah zu enge Mensa, um den Schulschachmeister 2019 zu ermitteln.

Erstmals dabei war die 9jährige Suna Gerdon - Tochter des IGS-Lehrers Andreas Gerdon - von der Grundschule Albersweiler. Sichtlich

Landau II müht sich zu Pflichtsieg gegen Lambsheim

Die Saison 2018/2019 verlief für Landau II – man muss es so deutlich sagen – katastrophal: Die meiste Zeit fand man sich am Tabellenende der 1. Rheinland-Pfalz-Liga wieder und trotz zwischenzeitlicher Lichtblicke stand am Ende der bittere Abstieg. In die aktuelle Saison startete nun eine runderneuerte Zwoote, in der Neuzugänge von „oben“ (Erste) und „unten“ (Dritte) den Stamm um Spieler wie Nico Kopp, Thomas Hirschinger, Dieter Schatz und Gerhard Silber kongenial ergänzen sollen. Die traditionell herausfordernden Agenden des Mannschaftsführers der Zwooten übernahm Tobias Grenz, der im Vorjahr Drama Queen Landau III sicher durch die Saison lotste. Und als prominentester Neuzugang wird FM Rolf Bernhardt nach Jahrzehnten des Oberliga-Daseins in der 2. Rheinland-Pfalz-Liga Süd nicht nur seine Karriere ausklingen lassen, sondern sicherlich auch hier die Gegner das Fürchten lehren. Somit konnte am 15. September das Projekt „Regeneration“ mit dem Erstrundenspiel gegen die Schachfreunde aus Lambsheim frohgemut in Angriff genommen werden.

Obwohl ein Auswärtsspiel, wurde die Begegnung in Landau ausgetragen, da das Lambsheimer Spiellokal aufgrund eines Gemeindefestes nicht zur Verfügung stand – Landau hatte also an den ungeraden Brettern Weiß. Da überdies beide Mannschaften in annähernder Bestbesetzung antreten konnten, trafen an der Queich die stärkste (LD II, DWZ-ø 2085) und die schwächste (Lambsheim, DWZ-ø 1903) Mannschaft der Runde aufeinander, wobei Landau an allen Brettern das (z.T. deutliche) DWZ-Plus auf seiner Seite hatte.

Es begann mit einem Paukenschlag: Inspiriert von Erfahrungen im Fernschach (und dem strahlend schönen Wetter?) griff Dieter Schatz (2088) an Brett 5 gegen Michael Achatz‘ (1867) Russisch zum spektakulären Cochrane-Gambit 4.Sxf7, welches Magnus Carlsen vor kurzem beim Blitzevent in Saint Luis gegen Yu Yangyi ausgepackt hatte (Schwarz am Zug).

Die neue Saison befindet sich noch in der Aufwärmphase, doch schon gibt es den zweiten Titel für Landau! Nach dem Sieg von David Sarian bei der Bezirksmeisterschaft U 10 (mit 7/7!) legte Dr. Wolfgang Grünstäudl (2134) nun bei den Bezirkseinzelblitzmeisterschaften nach. Allerdings weit weniger souverän…

Gespielt wurde die Blitzmeisterschaft im hellen Spiellokal des SC Hagenbach – und das schon zum zweiten Mal in diesem Jahr. Im Mai war noch das Turnier zur Saison 2018/2019 ausgetragen worden, nun gab es aufgrund einer Veränderung des Terminplans bereits das Turnier zur Saison 2019/2020. Wie im Mai fanden sich auch diesmal 14 Spieler (zum Großteil aus Hagenbach) ein, die ein 13-rundiges Turnier austrugen.

Wolfgang erwischte einen sehr bescheidenen Start: War das Erstrunden-Remis gegen Markus Supper (2046), die Nr. 1 Hagenbachs und die Nr. 2 der Setzliste, noch zu verschmerzen, so bedeutete die Niederlage gegen Urgestein Jörg Wilk (Rülzheim, 1835) in Runde vier einen herben Rückschlag und beinahe schon das Ende aller Titelambitionen. Vorne weg zog Thorsten Kunz (Speyer-Schwegenheim, 1871), der zunächst einmal alles und jeden in Grund und Boden spielte.

Zur Turniermitte musste aber auch Kunz mit einer Niederlage gegen Wolfgang und einem Remis gegen Supper Federn lassen. Somit schob sich die Spitze zusammen und vier Spieler – der groß aufspielende Kandeler Michael Gross (1616, u.a. Remis gegen Supper), Kunz, Supper und Wolfgang – führten mehrere Runden lang punktgleich das Feld an. In der Vorschlussrunde verabschiedete sich dann Supper mit einer Niederlage gegen Martin Dittrich (Hagenbach, 1587) aus dem Titelkampf, während es die Paarungen der letzten Runde in sich hatten: Kunz spielte gegen einen vermeintlich leichten Gegner aus unteren Tabellenregionen, Wolfgang durfte im Spitzenduell gegen Gross ran. Wie zu erwarten, musste Kunz‘ Gegner sehr schnell die Segel streichen, doch Wolfgang behielt am Nebenbrett die Nerven, gewann und schob sich damit im allerletzten Moment nach Sonnenborn-Berger-Wertung noch an dem das gesamte Turnier über führenden Schachfreund Kunz vorbei. Huch! Endergebnis (alle Details hier): 1. Dr. Grünstäudl (11,5/13), 2. Kunz (11,5/13), 3. M. Gross (10,5/13).

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