Unser Verein wurde im Jahr 1908 gegründet und gehört mit über 100 Mitgliedern (davon sind etwa die Hälfte Kinder und Jugendliche) zu den größten Schachvereinen in Rheinland-Pfalz. Mit insgesamt 9 Mannschaften und mehreren Mannschaften in der Nachwuchsliga nehmen wir aktiv am Spielbetrieb teil. NEUGIERIG geworden? Egal wie alt, egal ob Anfänger oder erfahrener Vereinsspieler - scheuen Sie sich nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen! Unser Spielabend findet samstags ab 15 Uhr (Jugend und Erwachsene) bzw. ab 17 Uhr (Erwachsene) im Otto-Hahn-Gymnasium (Eingang blaues Tor in der Langstraße) statt.

2.RLP-Liga: Niedermohr-Hütschenhausen - LD2  3 - 5

am 08.Januar musste die 2.Mannschaft nach Niedermohr-Hütschenhausen in der Nähe von Landstuhl reisen. Trotz aller Bemühungen konnte ich als Mannschaftsführer nur sieben Spieler ans Brett bringen, da gleichzeitig die 3.Mannschaft in Westheim spielte und noch Aufstiegschancen hat. Wäre Nico nicht bereit gewesen aus Forchheim anzureisen, hätte dies wohl der Moral der Mannschaft einen herben Tiefschlag versetzt. So fuhren wir trotz alle dem frohen Mutes zum Tabellenletzten. 

Dort kam es zu folgenden Paarungen: 

  1. Dieter Schatz mit Weiß gegen CM Markus Müller 2115
  2. Tobias Rheinwalt verliert kampflos mit Schwarz gegen Martin Böhm 2092
  3. Nico Kopp gewinnt kampflos mit Weiß gegen Hermann Wagner 1852
  4. Uwe Hünerfauth mit Schwarz gegen Holger Diehl 1943
  5. Gerhard Silber mit Weiß gegen Roman Bayer 1822
  6. Daniel Kuhn mit Schwarz gegen Gerd Raddatz 1687
  7. Thomas Hirschinger mit Weiß gegen Thomas Anschau 1747
  8. Joshua Wolfer mit Schwarz gegen Tobias Heib 1304

 Somit stand es vor Spielbeginn bereits 1:1 Unentschieden, was uns natürlich sehr entgegen kam und Nico sich sofort auf die Heimreise begab….immerhin sind es ca. 300 km nach Forchheim. 

Dieter begab sich wieder in seine gegen Caro-Kann Stammvariante….1.e4 c6 2.Sc3 d5 3.Df3

An meinem Brett landete ich ungewollt im Tarrasch….1.c4 Sf6 2.g3 e6 3.Lg2 d5 4.Sf3 c5?! 5.cxd5 exd5 6.d4

Gerhard hatte ein slawisches Damengambit auf seinem Brett

Daniel versuchte den alten Steinitz-Spanier….1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 a6 4.La4 d6 5.c3 Ld7

Thomas griff im ersten Zug fehl….1.e4 (anstatt wie gewohnt 1.d4)

Bei Josch entstand der gewohnte Misch-Masch, Hauptsache g6, d6,Lg7

Zum Spielverlauf……nach meiner misslungenen Eröffnung stand ich nach zwölf Zügen unbequem und bot Remis an.

Mein Gegner übersah eine Abwicklung, welche ihm positionellen Vorteil gebracht hätte, und nahm das Angebot an 1,5:1,5.

Kurz danach kam Thomas zu mir und sagte sein Gegner spiele für seine DWZ überraschend stark. Aber er machte einen Fehler während der Partie und bot Thomas Remis an, welches Thomas gerne annahm. So stand es nach zwei Stunden 2:2.

Nach sehr interessantem Spielverlauf hatte Dieter eine leicht bessere Stellung gegen Markus Müller erreicht. Jedoch einigte man sich auch hier auf Remis…2,5:2,5. Es sollte doch nicht 4:4 ausgehen?

Somit ruhten alle Hoffnungen auf Gerhard, Daniel und Josch.

Als erster gelang Gerhard ein überzeugender Sieg. Kurz, knackig und effektvoll vorgetragen. Der Bann schien gebrochen 3,5:2,5.

Jedoch Josch stand kritisch, Qualität weniger…..aber wer Josch kennt, weiß genau…..das letzte Vater Unser ist noch nicht gesprochen.

Nun kam auch der DWZ-Unterschied zur Geltung. Letztendlich ein glücklicher Sieg allerdings ein Pferd springt nur so hoch wie es muss.

Der Mannschaftskampf war nun gewonnen 4,5:2,5….Daniel einigte sich kurz darauf mit seinem Gegner in ausgeglichener Stellung auf

Remis….Endstand 5:3

Auswärtssieg!!

(Uwe Hünerfauth)

 

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