Unser Verein wurde im Jahr 1908 gegründet und gehört mit über 100 Mitgliedern (davon sind etwa die Hälfte Kinder und Jugendliche) zu den größten Schachvereinen in Rheinland-Pfalz. Mit insgesamt 9 Mannschaften und mehreren Mannschaften in der Nachwuchsliga nehmen wir aktiv am Spielbetrieb teil. NEUGIERIG geworden? Egal wie alt, egal ob Anfänger oder erfahrener Vereinsspieler - scheuen Sie sich nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen! Unser Spielabend findet samstags ab 15 Uhr (Jugend und Erwachsene) bzw. ab 17 Uhr (Erwachsene) im Otto-Hahn-Gymnasium (Eingang blaues Tor in der Langstraße) statt.

Spielbetrieb Jugend 18/19

Spielbetrieb Frauen 18/19

GMs sind halt doch gut...

(Landau gegen Deizisau, Brett 4 IM Vincent Keymer - FM Jochen Bruch)

am Samstag fand in Gladbeck im Rahmen deren 100-Jahr-Feier die deutsche
Meisterschaft im 4er-Blitz statt. Der SK Landau war bereits zum vierten
Mal dabei, dieses Jahr erstmalig als Rheinland-Pfalz-Meister.

In dem paasenden Ambiente der geräumigen Stadthalle spielten 26 Teams den
Titel "Deutscher Mannschaftsblitzmeister 2019" aus. Die
Mannschaftsblitzmeisterschaft ist im Vergleich zu den Einzelturnieren sehr
stark besetzt, so dass unsere Recken sich auf viele spannende Partien
gegen viele starke Gegner freuen durfte.

Wir spielten in derselben
Besetzung, die auch die RLP-Meisterschaft gewann: FM Karl-Jasmin Muranyi
(Brett 1), IM Stephan Becking (2), FM Torsten Lang (3) und FM Jochen Bruch
(4), sowie am "Ersatzbrett" unsere Fahrerin Anke - damit sie sich bei den
für Spieler kostenfreien Getränken bedienen durfte. Wir fanden das clever
:)

Die Meisterschaft wurde als Rundenturnier gespielt, wobei nach 12 Runden
zwecks Nahrungsaufnahme eine kurze Pause eingelegt werden sollte. Der
Modus war 3 Minuten + 2 Sekunden increment pro Zug. Nicht mehr ganz neu,
aber durchaus sinnvoll!

Als Favoriten gingen neben Seriensieger Bad Emstal/Wolfhagen mit einem
ELO-Schnitt 2669 (!) auch die Sfr. Deizisau an den Start, die mit jungen
deutschen Nationalspielern gespickt einen ELO-Schnitt von immerhin 2542
ans Brett brachte. Ebenfalls Chancen hatten die SG Solingen (2489), Bayern
München (2480), der Düsseldorfer SK (2498), sowie der ebenfalls mit vier
jungen deutschen Spielern startende Hamburger SK (2401). Starke Spieler
ans Brett brachten auch Bundesligist Mülheim-Nord (2435) mit dem deutschen
Meister Daniel Fridman, sowie der MTV Tostedt (2465), die mit einer
ungarischen Truppe um Spitzenbrett Viktor Erdos antrat.

Die Auslosung hatte gleich zu Beginn einige Schwergewichte vorgesehen. War
aber eigentlich egal, da das gesamte Turnier (fast) nur aus solchen
Schwergewichten bestand, die allermeisten waren mit GMs und IMs bestückt.

Wir legten einen schwachen Start hin und vergeigten gegen Berlin, Augsburg
und Bayern München teilweise deutlich. Dann konnten wir uns fangen und der
Reihe nach Dortmund-Brackel, Hofheim und Magdeburg schlagen, was uns
wieder ins Mittelfeld spülte. Die SG Solingen war dann zu stark für uns,
auch wenn Karl vorne mit Mads Andersen (2619) seinen ersten GM-Skalp
erspielen konnte. Nach einem 2:2 gegen Schwerin schlugen wir den
Ausrichter Gladbeck deutlich und erspielten ein weiteres 2:2 gegen den
starken Zweitligisten Norderstedt. Einer Niederlage gegen Nickelhütte Aue
folgte dann ein Sieg gegen den Südwest- und Ligarivalen Schwarzenbach, so
dass wir mit einem völlig ausgeglichenen Punktekonto (12:12 Punkte, 24:24
Brettpunkte) in die Mittagspause gingen. Auch die Einzelbretter spielten
im Rahmen ihrer bescheidenen Möglichkeiten ein ordentliches Turnier: Karl
(6 Punkte), Stephan (6), Torsten (6,5) und Jochen (5,5) tummelten sich um
die 50%-Marke herum und waren zufrieden.

Nach der Pause starteten wir mit einem Sieg über den SC Kreuzberg gut - um
dann völlig einzubrechen. Also, richtig einzubrechen! Total! Das gesamte
Team! Aus den restlichen 12 Spielen schafften wir nur noch ein
Unentschieden gegen den Zweitligisten TSV Schönaich, alle anderen
Begegnungen gingen erstaunlich glatt verloren. Einzelne positive
Ergebnisse gab es noch: Karl schlug den ukrainischen Spitzenspieler
Alexander Zubov (2714) vom neuen deutschen Meister Bad Ems/Wolfhagen. Auch
weitere GMs wurden geärgert, für einen Mannschaftspunkt hat es aber nicht
mehr gereicht.

Und so wurden wir bis auf Platz 22 durchgereicht und spielten die
schwächste deutsche Meisterschaft ever. 15:35 Punkte, sowie 37 Brettpunkte
standen am Ende zu Buche.

Nach dem Turnier haben wir beschlossen mehr zu trainieren, um künftig
etwas konkurrenzfähiger zu sein!

Letztlich ungefährdet verteidigte die SG Bad Ems/Wolfhagen ihren Titel vor
den punktgleichen Sfr. Deizisau und dem Düsseldorfer SK.

Einige Schnappschüsse von Anke (die in den letzten beiden Runden auch ans
Brett durfte) noch im Anhang: Bild 1: Der SK Landau konzentriert vor dem
Turnierbeginn und der 1.Runde gegen die SF Berlin (mit 3 IM und 1 GM) Bild
2: Das Turnier hat begonnen (leider knappe 1,5:2,5 gegen Berlin) Bild 3:
Runde 2 gegen SF Augsburg (Karl mit seinem Gegner GM Misa Pap) Bild 4:
unsere Spitzenbretter Karl und Stephan Bild 5: Begegnung Landau - Deizisau
(vorne Jochen gegen IM Vincent Keymer, dahinter Torsten gegen GM Matthias
Blübaum) Bild 6: Landau - Werder Bremen (Torsten: "Jetzt muss ich gegen
meinen eigenen Verein spielen!" - fanden auch die Bremer witzig)

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